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Berger Confiserie

Bio Vollmilchschokolade Tonkabohne gefüllt

Gefüllte Vollmilchtafel mit cremiger Tonkabohnen-Ganache, 37 % Kakao

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Bio Vollmilchschokolade Tonkabohne gefüllt. Gewürz statt Frucht, Ganache statt Knusper.

Bio Vollmilchschokolade Tonkabohne gefüllt ist eine Tafel von Berger Confiserie aus Lofer, deren Vollmilchhülle einen weichen Ganache-Kern mit echter Tonkabohne umschließt. Keine Fruchtfüllung, keine Vanilleschokolade, kein Knuspereinsatz, sondern ein Konfekt in Tafelform.

Bio Vollmilchschokolade Tonkabohne gefüllt ist eine gefüllte Vollmilchschokolade mit 37 Prozent Kakao von Berger Confiserie, deren Kern aus einer Sahne-Ganache mit geriebener Tonkabohne besteht. Wer Vanille erwartet, wird beim ersten Stück kurz stutzen. Das Aroma beginnt zwar dort, wo Vanille aufhört, zieht dann aber weiter in Richtung Bittermandel, Heu und einer Spur Zimt. Die Hülle schmilzt mild und milchig, der Kern bleibt cremig und trägt das Gewürz bis in den Abgang. Eine Tafel für Menschen, die Schokolade lieber würzig als fruchtig mögen.

Warm, würzig und deutlich länger als die Hülle

Die Tonkabohne schmeckt in dieser Tafel nach Vanille, Marzipan und Heu, mit einer leisen Bitterkeit gegen die Süße der Vollmilch. Zuerst ist da nur die Hülle: mild, rund, mit dem typischen Milchschmelz, den Berger in Lofer conchiert. Dann öffnet sich der Kern, und die Ganache legt sich seidig über die Zunge. Beim Abbrechen riecht die Tafel zunächst nur nach Milchschokolade. Erst die angeschnittene Ganache gibt den warmen, fast harzigen Duft frei, der an eine frisch geöffnete Vanilledose erinnert, nur dunkler.

Das Gewürz kommt nicht als Schlag, sondern als Welle. Es baut sich langsam auf, erreicht seinen Höhepunkt, wenn die Schokolade schon fast verschwunden ist, und hält dann noch eine halbe Minute nach. Genau darin unterscheidet sich Tonka von Vanille, die nach dem Schlucken schnell verstummt. Der Nachhall ist warm, leicht herb und erinnert entfernt an Mandelkerne.

Wer eine fruchtige oder knusprige Tafel erwartet, wird diese als zu einförmig empfinden. Es gibt keine Stückchen, keinen Biss, nur zwei Texturen: die feste Hülle und den weichen Kern. Wer Tonkabohne bisher nur aus Desserts kennt, sollte mit einem einzelnen Rippchen beginnen. Das Aroma ist präsent, und drei Rippen hintereinander wird mancher als zu parfümiert empfinden. Für Kinder, die Schokolade vor allem süß und milchig mögen, ist das Gewürz eher eine Einschränkung als ein Reiz.

Ein Rippchen zum Espresso, ein Stück auf den Kaiserschmarrn

Die Tafel entfaltet ihre Würze bei Zimmertemperatur, wenn der Ganache-Kern weich geworden ist und sich beim Abbrechen leicht wölbt. Direkt aus dem Kühlschrank bleibt der Kern fest und das Gewürz verschlossen. Nehmen Sie die Tafel deshalb zwanzig Minuten vor dem Servieren aus der Vorratskammer, brechen Sie die Rippen entlang der Rillen und lassen Sie jedes Stück auf der Zunge schmelzen, statt zu kauen.

Zum Espresso passt ein Rippchen besser als jedes Gebäck: Die Röstbitterkeit des Kaffees und die Bittermandelnote der Tonka greifen ineinander. Ein Glas gereifter Rum oder ein Brandy mit Vanillenote ergänzen die Ganache um Holz und Wärme. Auf einem warmen Kaiserschmarrn oder über einer Kugel Vanilleeis schmilzt ein Stück binnen Sekunden und verteilt Gewürz und Milch über den ganzen Teller. Zu in Butter gebratenen Birnenspalten, mit etwas braunem Zucker karamellisiert, legen Sie zwei Rippen auf die noch heißen Früchte und servieren, sobald der Kern zu laufen beginnt. Wer die Bohne selbst in der Küche einsetzen möchte, findet sie als ganze Tonkabohnen zum Reiben.

Gut zu wissen: Zum Backen, Temperieren oder als Kuvertüre ist diese Tafel nicht geeignet. Die Sahnefüllung trennt sich beim Erhitzen von der Kakaobutter und wird grießig. Für Glasuren und Ganachen greifen Sie zur ungefüllten Vollmilchschokolade desselben Hauses und würzen selbst mit einer Prise geriebener Tonka.

Warum eine Ganache Zeit braucht, bevor sie in die Form darf

Berger Confiserie begann 1994 in einer Garage in Lofer, wo Hubert und Christine Berger zuerst Pralinen füllten, lange bevor die erste Tafel entstand. Heute arbeiten im Saalachtal mehr als hundert Menschen, und die Ganache ist noch immer der Kern des Handwerks. Sechsmal im Jahr bringt das Haus eine neue Kollektion heraus, und die gefüllten Tafeln stammen aus derselben Werkstatt wie die Pralinen. Eine gefüllte Tafel ist bei Berger deshalb keine verkleinerte Praline, sondern eine vergrößerte: dieselbe Füllung, nur in einer Form, die sich in Rippen brechen lässt.

Eine Ganache ist eine Emulsion aus Sahne und Schokolade, bei der Fett und Wasser sich verbinden müssen, ohne sich wieder zu trennen. Bei Berger wird die Sahne erhitzt, die geriebene Tonkabohne darin gezogen und die Masse anschließend mit Kakaobutter und Vollmilchmasse verrührt. Das Aroma der Tonka ist fettlöslich. Es wandert erst mit der Zeit aus der Bohne in die Sahne, weshalb die Füllung ruhen muss, bevor sie in die vorgegossene Vollmilchhülle kommt.

Die Bohne selbst ist der Samen des südamerikanischen Tonkabaums, schwarz, runzelig und so aromastark, dass 0,03 Prozent für eine ganze Tafel ausreichen. Ihr Duftstoff ist derselbe, der auch Waldmeister und frisch gemähtes Heu prägt, was den Eindruck von Sommerwiese in der Ganache erklärt. Konditoren reiben sie wie Muskat über einer feinen Reibe und dosieren in Bruchteilen eines Gramms. Zu wenig, und vom Gewürz bleibt nur ein Hauch Vanille. Zu viel, und die Ganache kippt ins Seifige. Die Kunst liegt im Maß, nicht in der Menge.

Eine Tafel für den Gewürzschrank, nicht für die Obstschale

Die meisten gefüllten Vollmilchtafeln setzen auf Frucht oder Nuss, diese hier auf ein einzelnes Gewürz, das für sich allein steht. Tonka ist in der gehobenen Patisserie seit Jahren präsent, in der Tafelschokolade aber selten, weil das Aroma schwer zu dosieren ist. Berger hat sich für eine spürbare, aber nicht dominante Menge entschieden, sodass die Vollmilch erkennbar bleibt und das Gewürz nicht zum Parfüm wird.

Als Geschenk richtet sich die Tafel an Menschen, die Vanille längst für zu brav halten und in der Küche mit Kardamom, Zimt und Sternanis arbeiten. Zu einem Abendessen passt sie als kleiner Abschluss nach dem Dessert, in zwei Rippchen geteilt, neben einem kurzen Espresso. Auch in einer Auswahl für den Käseteller hat sie ihren Platz, neben einem gereiften Bergkäse, dessen Salz die Würze der Ganache aufnimmt. Wer eine Auswahl verschenken will, kombiniert sie mit einer fruchtigen Schwester wie der Vollmilch mit Himbeerstückchen, damit am Tisch zwei Temperamente zur Wahl stehen.

Ein Rippchen genügt, um zu verstehen, warum Konditoren die Tonkabohne der Vanille vorziehen, wenn es warm und tief werden soll.

Berger Schokolade

Berger Feinste Confiserie in Lofer im Salzburger Land ist die Stätte der Verführung für Schokoladen Liebhaber aus der ganzen Welt. In kreativer Verpackung warten feinste Kreationen wie Himbeer-Topfen, Whiskey-Orange, oder Granatapfel. Berger Schokolade auf den Genießer. 1994 vom Ehepaar Christine und Hubert Berger gegründet, gibt es die edlen Pralinen und die unwiderstehlichen Schokoladen heute in sieben eigenen Filialen in Österreich und in besten Feinkostgeschäften rund um die Welt. Berger Feinste Confiserie ist Bio zertifiziert und führt das Fairtrade Siegel. Trotz des großen Erfolges entstehen auch heute noch in Lofer feinste Pralinen und gefüllte Schokoladentafeln in liebevoller Handarbeit.


Nährwertangaben

Nährwertangaben je

100g / ml

Energie (kJ)

2226 kJ

Energie (kcal)

534 kcal

Fett

36 g

davon gesättigte Fettsäuren

22 g

Kohlenhydrate

45 g

davon Zucker

43 g

Eiweiß

6,5 g

Salz

0 g

Alkoholgehalt

Alkoholgehalt

% vol

Zutaten

Zutaten

Rohrohrzucker*, Kakaobutter*, Vollmilchpulver*, Kakaomasse*, Schlagobers* (Sahne*), Glukosesirup*, Tonkabohne* (0,03 %), Vanille*, Emulgator: Lecithin* aus Sonnenblumen | Kakao: 37 % mindestens in der Vollmilchschokolade | *aus biologischer Landwirtschaft | Bio Kontrollstelle AT-BIO-301 | EU/Nicht EU-Landwirtschaft | Kann Spuren von Erdnüssen und Schalenfrüchten enthalten

Allergene

Milch

Inverkehrbringer

Berger Schokolade
Berger Feinste Confiserie GmbH
Schokoladenweg 1 • 5090 Lofer, Österreich

+43 6588 / 7616
schokolade@confiserie-berger.at
confiserie-berger.at