Limoncello Spritz: das Original-Rezept — und die alkoholfreie Variante

Limoncello Spritz wie in Italien: Original-Rezept im Verhältnis 3:2:1, der richtige Limoncello — plus alkoholfreie Variante.

Von genussland Redaktion
3 Min. Lesezeit

Limoncello Spritz mit Eis, Zitronenscheibe und Minze auf Travertin-Tisch

Der Limoncello Spritz hat den Aperol Spritz in vielen italienischen Bars längst eingeholt: heller, frischer, zitroniger. Das Gute daran — Sie brauchen nur drei Zutaten und zwei Minuten. Hier ist das Originalrezept im klassischen Verhältnis 3:2:1, dazu die Antwort auf die wichtigste Frage: Welcher Limoncello gehört hinein?

Limoncello Spritz — das Rezept

Zutaten für 1 Glas:

  • 90 ml Prosecco, gut gekühlt (3 Teile)
  • 60 ml Limoncello, gut gekühlt (2 Teile)
  • 30 ml Sodawasser oder Mineralwasser mit viel Kohlensäure (1 Teil)
  • Eiswürfel, 1 Zitronenscheibe, nach Belieben 1 Zweig frische Minze oder Rosmarin

Zubereitung:

  1. Ein großes Weinglas vollständig mit Eiswürfeln füllen.
  2. Limoncello angießen, dann den Prosecco langsam dazugeben.
  3. Mit Soda auffüllen, einmal sanft umrühren, mit Zitronenscheibe garnieren. Fertig.

Wichtig: Erst der Limoncello, dann der Prosecco — so verbindet sich beides, ohne dass die Kohlensäure verloren geht.

Welcher Limoncello eignet sich?

Der Spritz steht und fällt mit dem Limoncello. Industrieware schmeckt oft nur süß und parfümiert — ein handwerklich hergestellter Zitronenlikör bringt dagegen echte Zitrusfrucht und eine feine Bitternote ins Glas. Aus unserem Sortiment passen:

So wird er original italienisch

Drei Details unterscheiden den Bar-Spritz von der improvisierten Version zu Hause:

  • Das Verhältnis 3:2:1. Drei Teile Prosecco, zwei Teile Limoncello, ein Teil Soda. Wer es leichter mag, nimmt nur einen Teil Limoncello — süßer sollte es aber nicht werden.
  • Alles eiskalt. Limoncello gehört ohnehin in den Kühlschrank (nach dem Öffnen sowieso), der Prosecco ebenfalls. Warme Zutaten verwässern das Glas, weil das Eis zu schnell schmilzt.
  • Das große Glas. Ein bauchiges Weinglas mit viel Eis — nicht die Sektflöte. Das Eis kühlt, verdünnt kaum und lässt das Aroma atmen.

Limoncello Spritz alkoholfrei

Die gute Nachricht: Kaum ein Spritz lässt sich so überzeugend alkoholfrei bauen wie dieser — die Zitrone trägt den Geschmack, nicht der Alkohol. Sie brauchen zwei Bausteine:

Zubereitung wie oben, gleiches Verhältnis. Mehr Ideen für Apéro ohne Alkohol finden Sie in unseren 10 alkoholfreien Cocktail-Rezepten — und wer den orangen Klassiker vermisst: Aperol Spritz gibt es ebenfalls alkoholfrei.

Drei Varianten für den Sommer

  • Mit Rosmarin: Ein Zweig im Glas gibt eine harzige, mediterrane Note — passt hervorragend zur Zitrone.
  • Mit Minze und Limette: Rückt den Spritz Richtung Hugo — frischer, etwas grüner.
  • Als Sgroppino-Variante: Eine kleine Kugel Zitronensorbet statt Soda ins Glas — halb Drink, halb Dessert.

Häufige Fragen

Wie trinkt man Limoncello klassisch?

Pur, eiskalt, aus kleinen Gläsern — in Italien traditionell als Digestif nach dem Essen. Der Spritz ist die Aperitif-Schwester: verdünnt, spritzig, fürs frühe Abendlicht statt für den Abschluss.

Kann ich statt Prosecco Sekt oder Champagner nehmen?

Ja. Trockener Sekt funktioniert gut, Champagner ist erlaubt, aber fast zu schade — die feine Perlage geht neben der kräftigen Zitrone unter. Wichtig ist vor allem: trocken (brut), nicht halbtrocken.

Wie viel Alkohol hat ein Limoncello Spritz?

Je nach Limoncello (üblich sind 25–34 % Vol.) landet das fertige Glas bei etwa 11–14 % Vol. — vergleichbar mit einem Glas Wein. Die alkoholfreie Variante oben kommt auf 0,0 bis 0,5 % Vol.



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