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Lunardi Cantucci

Biscotti Limone

Helle Butterkekse mit kandierter Zitronenschale und Honig im Teig

Normaler Preis 8,75€
Verkaufspreis 8,75€ Normaler Preis
Stückpreis 43,75€  pro  kg
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Cantucci mit Mandeln
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Biscotti Limone
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Biscotti con Limone. Toskanische Zitronenkekse mit weichen Würfeln kandierter Schale.

Biscotti con Limone sind mürbe Butterkekse von Fratelli Lunardi aus Quarrata, in denen weiche Würfel kandierter italienischer Zitrone stecken. Kein Keks mit Zitronenaroma, keine Glasur auf der Oberfläche, kein Gebäck nur für die Plätzchendose im Dezember.

Biscotti con Limone sind italienische Zitronenkekse von Fratelli Lunardi aus der Toskana, die zu mindestens 17 Prozent aus kandierter Zitrone bestehen. Zitronengebäck folgt zwei getrennten Linien. Die eine arbeitet mit dem Saft, mit Säure und Guss, wie der nordeuropäische Zitronenkuchen. Die andere arbeitet mit der Schale, also mit ätherischem Öl, Bitterstoffen und Duft. Diese Kekse gehören ohne Zwischenton zur zweiten Linie. Wer das vorher weiß, beurteilt sie schon beim ersten Bissen richtig.

Die Schale bringt Duft, nicht Säure

Die Säure der Zitrone sitzt im Saft. In der Schale sitzen ätherisches Öl und Bitterstoffe, und in diesen Teig kommt ausschließlich die Schale.

Der erste Eindruck ist deshalb buttrig und ruhig. Die Krume zerfällt schnell und gibt dabei eine sparsame Salznote frei. Erst danach setzt die Zitrone ein, breit und warm statt spitz.

Die Fruchtwürfel bleiben nachgiebig bis in den Kern. Ihr Zucker löst sich langsamer als der im Teig, und dadurch zieht sich die Süße über den gesamten Bissen. Ein kurzes Kauen genügt, ein zähes Stück bleibt nicht zurück.

Im Nachhall steht das Schalenöl. Es hält länger als die Süße und liegt eher warm als frisch auf der Zunge. Zitrusöl ist fettlöslich, und die Butter im Teig trägt es weiter, als ein magerer Keks es könnte.

Neben der kandierten Schale steckt Zitronenölessenz im Teig, und dafür gibt es einen technischen Grund. Kandieren ist ein langer Prozess unter Wärme, und die flüchtigsten Bestandteile des Schalenöls überstehen ihn nicht. Was bleibt, ist die tiefe, runde Zitrusnote, nicht die helle Kopfnote.

Die Essenz holt genau diese Kopfnote zurück. Sie wirkt in den ersten Sekunden, die Würfel übernehmen danach. Deshalb wandert der Eindruck beim Kauen von frisch nach warm, statt auf einer Stufe stehen zu bleiben.

Der italienische Honig arbeitet im Hintergrund und nimmt der Frucht die Kante. Die Intensität liegt insgesamt bei präsent, nicht bei dominant. Süß ist dieses Gebäck eindeutig, parfümiert wirkt es an keiner Stelle.

Eine Erwartung wird allerdings enttäuscht. Wenn Sie die spitze, säuerliche Frische eines Zitronengusses suchen, liegen Sie hier falsch. Kandierte Schale schmeckt rund, leicht bitter und beinahe blumig, und Säure ist an dieser Stelle nicht vorgesehen.

Kamille und Vermentino statt Espresso

Röstaromen decken das Schalenöl zu. Neben einem kräftigen Kaffee verliert dieser Keks genau das, wofür er gebacken wurde.

Ein heller Aufguss ist der bessere Partner. Kamille, Eisenkraut oder ein leichter Grüntee nehmen die Zitrusnote auf und geben sie zurück. Bleiben Sie beim Grüntee unter 80 °C, sonst treten Gerbstoffe hervor und legen sich über die Frucht.

Im Glas passt ein trockener Vermentino von der toskanischen Küste, gekühlt auf 8 bis 10 °C. Seine Kräuternote und der leicht bittere Abgang liegen dicht an der kandierten Schale. Ein Weißwein mit viel Restsüße verdoppelt dagegen nur die Süße im Gebäck.

Auf der herzhaften Seite steht junger Ziegenfrischkäse gut daneben. Zwei Kekse und ein Löffel Käse ersetzen am Ende eines Menüs die ganze Käseplatte. Für ein schnelles Dessert schwenken Sie eine Birne in Spalten kurz in Butter und streuen vier zerbrochene Kekse darüber.

Zu eingekochtem Obst funktioniert das Gebäck ebenfalls, wenn die Frucht selbst nicht zu süß gerät. Etwa 80 g Quittenkompott in eine flache Schale, zwei Kekse längs hineingestellt, und die Krume zieht am Fuß Feuchtigkeit, während der Rest trocken bleibt.

Zum kräftigen Kaffee nach dem Essen greifen Sie besser zu einer anderen Sorte. Die Cantucci mit ganzen Mandeln aus derselben Backstube halten der Röstbitterkeit stand. Und wer den trockenen, festen Biss der alten Schule sucht, findet ihn bei den sienesischen Cantucci alla Mandorla.

Aus Erfahrung: Lagern Sie diese Kekse nicht gemeinsam mit dunklen Sorten in einer Dose. Die helle, buttrige Krume nimmt Fremdaromen an, und nach zwei Tagen schmeckt die Zitrone nach Kakao. Eine eigene Dose oder die gut verschlossene Tüte genügt.

Der Honig kommt aus dem Brotofen nebenan

Fratelli Lunardi betreiben zwei eigene Läden, einen in Quarrata und einen am Bottegone bei Pistoia. Aus demselben Ofen kommen dort täglich Brot, Schiacciate und Dolci.

Diese Reihenfolge erklärt das Haus genauer als jede Rezeptur. Die Keksbäckerei ist aus einem Brotbetrieb gewachsen, nicht aus einer Konditorei. Massimiliano und Riccardo Lunardi haben den Brotofen behalten und die Kekse daneben gestellt.

Schiacciata ist das flache toskanische Ofenbrot, mit Olivenöl im Teig und grobem Salz auf der Kruste. Wer morgens Brot bäckt und nachmittags Kekse, rechnet in Teigen und nicht in Cremes. Der italienische Honig in diesem Zitronenkeks stammt aus genau dieser Rechnung.

Honig ist hygroskopisch, er zieht Wasser an und hält es fest. In einem Brotteig verlängert das die Frische, in diesem Keks hält es die Krume mürbe, auch wenn die Tüte bereits zwei Tage offen steht. Zucker allein leistet das nicht.

Der Preis dafür ist eine heiklere Ofenführung. Honig besteht überwiegend aus Frucht- und Traubenzucker, und Fruchtzucker bräunt deutlich früher als Haushaltszucker. Der Laib muss also kühler und länger backen, sonst steht außen Farbe, bevor innen etwas gar ist.

Bei einer hellen Sorte fällt jede Abweichung sofort ins Auge. Ein zu dunkler Rand bliebe an einem Schokoladenkeks unsichtbar, hier wäre er ein Fehler. Deshalb verlangt die helle Krume am Ofen mehr Aufmerksamkeit, als ihr schlichtes Aussehen vermuten lässt.

Die helle Sorte in einem dunklen Sortiment

Im Keksregal der Brüder dominieren Kakao, Mandel und Trockenfrucht. Diese Sorte ist die einzige, die allein von einer Frucht getragen wird.

Das macht sie zum Gegengewicht. Eine Auswahl aus lauter dunklen Sorten ermüdet nach dem dritten Stück, weil sich Röstnoten gegenseitig verstärken. Ein heller Ton dazwischen setzt den Gaumen zurück.

Zitrusgebäck gilt vielerorts als Ware für die warmen Monate. Kandierte Schale kennt diese Einschränkung nicht, weil sie das Aroma der Frucht konserviert und nicht ihre Frische imitiert. Ein Keks im Januar schmeckt hier wie einer im Juni.

Als Mitbringsel hat die gelbe Tüte einen praktischen Vorzug. Sie steht für kein Fest und für keine Jahreszeit und passt deshalb zu jedem Besuch. Zusammen mit einer Flasche trockenem Weißwein ergibt sie ein Geschenk, das ohne Erklärung auskommt.

Im eigenen Vorratsschrank ist sie die Sorte mit der größten Reichweite über den Tag. Sie funktioniert zum Frühstück ebenso wie um vier Uhr nachmittags, und die 200 g halten dabei mehrere Nachmittage durch.

Ein heller toskanischer Keks für alle, die die Zitrone dort suchen, wo sie am längsten nachhallt, nämlich in der Schale.


Nährwertangaben

Nährwertangaben je

100g / ml

Energie (kJ)

1565 kJ

Energie (kcal)

374 kcal

Fett

7,20 g

davon gesättigte Fettsäuren

4,20 g

Kohlenhydrate

74,50 g

davon Zucker

38,30 g

Eiweiß

7,70 g

Salz

0,15 g

Alkoholgehalt

Alkoholgehalt

0.00% vol

Zutaten

Zutaten

italienisches WEIZENmehl Typ 550, Zucker, kandierte Zitrone mind, 17% (italienscher Zitronenschale, Glukose- und Zuckersirup), EIER, BUTTER (MILCH), italienischer Honig, Backtriebmittel (Dinatriumdiphosphat, Natriumcarbonat, WEIZENstärke), Meersalz, Ammoniumbicarbonat, Zitronenölessenz | Kann Spuren von Schalenfrüchten, Erdnüssen, Soja und Sesam enthalten,

Allergene

Gluten, Milch, Weizen und Eier

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